Umweltschutzorientierte Prozessnetzwerke: Modellierung und by Sabine Baumann

By Sabine Baumann

Ökologische Produktlebenszyklen rücken zunehmend in das Interesse der umweltschutzorientierten Betriebswirtschaftslehre, ohne dass bisher adäquate ganzheitliche Konzepte gestaltet wurden. Vorhandene Partialanalysen, beispielsweise einzelner Maschinen oder Stoffarten, beziehen sich zudem nicht ausreichend auf Erkenntnisse anderer Wissenschaftsbereiche. Sabine Baumann entwickelt umweltschutzorientierte Prozessnetzwerke, die die durch ein Produkt oder Verfahren ausgelösten Stoff- und Energieströme über alle Phasen abbilden. Ausgehend von betriebswirtschaftlichen Modellen analysiert die Autorin suggestions- und Feedforwardströme unter explizitem Rückgriff auf natur- und ingenieurwissenschaftliche Erkenntnisse und zeigt Möglichkeiten einer Neuorientierung von Leistungserstellungs- und -nutzungsprozessen auf.

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Leitfaden der praktischen Dermatologie: Lokale und systemische Therapie - mit Diagnosehinweisen -

Das Buch bietet eine äußerst knappe und präzise Einführung in die Behandlung von Haut-, Geschlechts- und Venenerkrankungen. Für jede Erkrankung erfolgt zunächst eine kurze Definition sowie Hinweise für die Diagnose. Der Schwerpunkt des Buches liegt bei der Darstellung der verschiedenen lokalen und systemischen therapeutischen Möglichkeiten.

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S. 309 und WalletsehekiGraw (1990), S. 36. Die Bedeutung der Begriffe Produzenten und Konsumenten in der 6kologischen Forschung ist nieht mit der in den Wirtschaftswissenschaften gleiehzusetzen. 28 Systemtheoretische und okologische Grundlagen wiegend pflanzenfressende und Lebendmaterial nutzende Tiere, wahrend die Destruenten organische in anorganische Stoffe zUrUckverwandeln und damit wieder fur die Produzenten nutzbar machen. Ober die drei Gruppen verlauft mit dem Aufbau, Umbau und Abbau energiereicher Stoffe ein geregelter Stoflkreislauf, mit dem das Okosystem an die ortlich vorhandene Menge der Stoffe angepaJ3t ist Damit verbunden ist auch ein EnergiefluJ3, der nach Effizienz und Geschwindigkeit abgestuft ist und Zwischenspeicherungsmoglichkeiten (z.

Zm genauen Diskussion, insbesondere der GnmdsiillC der Thermodynamik. vgl. Teil 1, Kap. 1. 149 Unter Immission wird zum cinen das Einwirken von Fremdstolfen auf Lebewesen oder unbelebte Gegenslandc vcrstanden und wm anderen aucll der Fremdstolf selbst. Vgl. Fellenberg (1993), S. 462 und Weber (1992). S 118. ISO Vgl. Fellcnbcrg (1993), S 462 und Haber (1993), S 92. 1;1 Vgl. u. a. Hartmann (1992), S. 163, LehmannlSiihlo/Wiitzold (1993), S. 129 f. Omat (1996), S. 12 f. und Rcnnings (1994). 2 gezeigt wurde, ist Evolution ein intrinsischer Bestandteil aller naturlichen Okosysteme Aus diesem Grunde sind Veranderungen der naturlichen Umwelt nicht per se negativ zu bewerten 152 Dennoch gibt es anthropogen initiierte Veranderungen der naturlichen Umwelt, die vom Normalen abweichen, zu StOrungen einzelner Teilsysteme und/oder des gesamten Systems fuhren und die natlirlichen Existenzgrundlagen der Lebewesen beeintrachtigen.

20 fund Markl (1986), S 286 if. , sondem ein mechanisch ablaufcnder Vorgang, der im Gegcnsatz zu anderen Arten das Oberleben von Organismen einer bestimmten genetischen Ausstattung unter bcstimmten Bedingungen bewirkt, ist eine Analogie zu menschlichen Gescllschaften in diesem Bereich nicht sinnvoll. Der EvolutionsprozcB als solcher ist folglich auch nicht als FOrlschriltsprozeB im Sinnc ciner Vcrbcsserung LU sehen. Vgl. Bimer (1996), S. 6. m Vgl. Haber (1988), S. ~7 L Haber (l993b), S 62 fund Michelsen (1991), S.

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