Transgene Nutzpflanzen: Sicherheitsforschung, by V. Beusmann, S. Stirn (auth.), Gesine Schütte, Susanne

By V. Beusmann, S. Stirn (auth.), Gesine Schütte, Susanne Stirn, Volker Beusmann (eds.)

Die Anwendung von Gentechnik bei Pflanzen ist in Europa nach wie vor umstritten. Ein zentrales Thema der Kontroverse sind die Auswirkungen auf die natürliche Umwelt und die Gesundheit der Verbraucher. Dieses Buch gibt einen Überblick über das Gesamtgebiet der ökologischen und gesundheitlichen Implikationen des Einsatzes gentechnisch veränderter Pflanzen und Mikroorganismen. In 19 Kapiteln werden grundlegende Bewertungskonzepte und gesetzliche Regelungen sowie allgemeine und mit speziellen Züchtungszielen verbundene Wirkungen auf dem aktuellen Stand des Wissens erörtert. Zusätzlich behandelt jedes Kapitel sowohl offene Fragen als auch Regulierungsoptionen. Abschließend werden Konzepte für ein anbaubegleitendes tracking besprochen. Informationen aus Risikostudien, botanischem Hintergrundwissen und landwirtschaftlicher Praxis sind in dieser Studie zusammengeführt, um Chancen und Risiken transgener Pflanzen unter Einbeziehung technischer Alternativen möglichst unvoreingenommen abzuwägen...

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Fallen diese negativ aus, sind nur noch fUr die Proteine aus commonly allergenic food weitergehende in vivo-Tests vorgesehen. FUr Proteine, die aus less commonoly allergenic food stammen, wird ein vereinfachter Analyseweg vorgeschlagen: Zeigt sich in den in vitro-Tests keine Kreuzreaktion, kann auf weitere immunologische Versuche verzichtet werden. Sollten keine fiinf verschiedenen Antiseren fUr die in vitro-Tests gefunden werden (im Extrernfall wird es nur vereinzelte allergische Reaktionen gegeben haben), sollten Stabilitatstests durchgefiihrt werden sowie die regulierende BehOrde konsultiert werden.

Sechs GVP enthalten Antibiotikaresistenzgene, vier besitzen eine Herbizidresistenz, die auch als selektierbarer Marker eingesetzt werden kann (zur Ubersicht S. Brandt, 1999; Belgian Biosafety Server, 1999) (zur Problematik der Herbizidresistenzen S. Kap. 1). Die meisten zugelassenen Pflanzen (5 GVP) enthalten das Kanamycin-Resistenzgen (nptII oder aph(3')-II), das Resistenz gegeniiber den Aminoglycosiden Kanamycin, Neomycin und lilmlichen verrnittelt. Eine in ihrer SUirkezusammensetzung veranderte Kartoffel der Firma Avebe enthielt neben dem Kanamycin-Resistenzgen (nptII) auch das Arnikacin-Resistenzgen (nptIII).

3 Antibiotika-Resistenzen S. STIRN Die Transformation pflanzlicher Zellen oder Gewebe ist nach wie vor ein seltenes Ereignis. Deshalb werden selektierbare Markergene, wie bakterielle Antibiotikaresistenzgene, zusammen mit den Genen, die fur die erwilnschte Eigenschaft codieren, iibertragen. In einem anschlieBenden Selektionsschritt iiberleben nur erfolgreich transforrnierte Zellen, aile nicht transforrnierten Zellen sterben abo In dem endgiiltigen Produkt, der transforrnierten Pflanze, werden diese Gene nicht mehr benotigt.

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