Transaktionskosten von Handelskooperationen: Ein by Sven O. Mandewirth

By Sven O. Mandewirth

Dieses Buch betrachtet Transaktionskosten als Effizienzkriterium von Handelskooperationen. Hierzu zählen vor allem Verbundgruppen und Franchise-Systeme, die im Handel zwar von großer Marktbedeutung sind, sich im Wettbewerb der distributiven Systeme aber einem zunehmenden Konkurrenzdruck ausgesetzt sehen. Es wird aufgezeigt, unter welchen Bedingungen die einzelne Kooperationsform eine effiziente substitute darstellt. Dazu wird auf die Transaktionskostentheorie zurückgegriffen, die auf die Kosten der Marktnutzung und der internen Koordination als Effizienzkriterium verweist. Der Erklärungsansatz wird zur Beantwortung vertraglicher und organisatorischer Gestaltungsfragen genutzt.

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1991, S. 71 und 371. 1 Der Erklärungsansatz der Transaktionskostentheorie Die Bedeutung der Kooperation als alternative Institution läßt sich anhand zahlreicher Publikationen zur Transaktionskostentheorie aufzeigen. So werden Koordinationsfonnen zwischen Markt und Hierarchie unter verschiedenen Begriffen wie "cooperation"125 oder "clan"126 in die Transaktionskostenanalyse einbezogen. Transaktionskosten stellen bei diesen Untersuchungen das wesentliche Effizienzkriterium fiir die Auswahl und Gestaltung eines Koordinationssystems dar.

Auch Siehe zum Systembegriffin der Distribution Kap. 1. Vgl. ): Der Filialbetrieb als System - Das Cornelius Stüssgen Modell, Köln 1972b, S. 12. 112 Vgl. Deutsch, Paul: Die Betriebsformen des Einzelhandels, Stuttgart 1968, S. 45. 113 Die Spannweite reicht von Systemen mit weniger als zehn Filialen (Kleinfilialisten) bis hin zu Groß- oder Massenfilialisten mit mehreren hundert angeschlossen Betrieben. a. 1984, S. 25. Vgl. /Witte, Petra: Direktvertrieb im Konsumgüter- und DienstIeistungsbereich, Stuttgart 1990, S.

25. 57 Specht, Günter: Grundlagen der Preisfuhrerschaft, Wiesbaden 1971, S 13 - 14. 3 Die Handelskooperation als distributives System 19 Distributionsbegriff die Marketingaktivitäten erfassen, welche die Güterübertragungswege betreffen58 . Was unter einem distributiven System verstanden wird, hängt von dem abgrenzenden Merkmal auf der Subsystemebene ab. Hier können institutionelle und funktionelle Subsysteme unterschieden werden. Zu den institutionellen Subsystemen zählt Specht59 : - Absatzorgane der Produzenten mit Distributionsaufgaben, - Distributionsmittler bzw.

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