Textilhilfsmittel: Ihre Chemie, Kolloidchemie und Anwendung by Dr. Phil., Dipl.-Ing. August Chwala (auth.)

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Die von HERRMANN, GERNGROSS und ABITZ [16] fUr Gelatine entwickelte Fransentheorie. KRATKY [17] und HERMANNS [18] nehmen an, daJ3 auch bei del' Cellulose aus den Enden der Kristallite ungeordnete Ketten fransenartig herausragen und sich gegenseitig zu einer N etzstruktur verknlipfen. Nach SCHRAMEK [19] zeigen die Kristallite einen geordneten Kern (parallele Anordnung del' Hauptvalenzketten), wahrend sich die Ordnung mit zunehmender Entfernung yom kristallinen Kern immer mehr vermindert (vgl. auch SAUTER [20]).

T T I Die Strukturformel del' CelI i lulose bringt Abb. 1. ~------Man erkennt deutlich clie Cellobiosereste, die infolge glucosi~~'i' T clischer Bindung (Athersauerstoffbrucken) das Cellulosemolekul aufbauen. ~ ketten, auch Faden- odeI' Makro$it molekiUe, bezeichnet. Die einzelnen Cellulosehauptvalenzketten sind in den Fasern nicht willkfulich angeordnet. Aus del' Quellungsanisotropie (starke Querquellung bei mangelnder ~iJ;·4J5A°----l Langsquellung), FestigkeitsanisoAbb. 2. Raummodell des Elementarkiirpers nativer tropie (gro13e Langsrei13festigkeit Cellulose.

Tab. 3). ngigkeit von der Art des Streckspinnverfahrens verschiedene Orientierungseffekte erzielt werden, namlich: I 1. ligen Inhalt. Hort die Streckung wahrend des Spinnens auf, bevor der fliissige Schlauchinhalt koaguliert ist, so zeigt nur die AuJ3enhaut einen Orientierungseffekt; hingegen sind die kristallinen Bereiche im Inneren der Kunstfaser ungeordnet. 2. Die Streckkrafte wirken wahrend und nach der Koagulation des Schlauchinhaltes ein; es erfolgt eine weitgehende und ziemlich gleichmaJ31ge Orientierung iiber den ganzen Faserquerschnitt.

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