Testtheorie und Fragebogenkonstruktion, 2. Auflage by Helfried Moosbrugger, Augustin Kelava

By Helfried Moosbrugger, Augustin Kelava

Checks und Frageb?gen konstruieren, beurteilen und verstehen sowie Daten analysieren – diese Kompetenzen geh?ren zum Handwerkszeug der Psychologie, aber auch der Sozial- oder Wirtschaftswissenschaften. Die Autoren vermitteln das im Bachelor-Studium erforderliche Grundlagenwissen sowie vertiefende Aspekte f?r den Master-Studiengang – mit Merks?tzen, Zusammenfassungen und Anwendungsbeispielen. Die 2., ?berarbeitete Auflage wurde u. a. um Hinweise zur Nutzung von Anwendungssoftware, um Beispieldatens?tze sowie Musteranalysen zum obtain erg?nzt.

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Augustinus - Spuren und Spiegelungen seines Denkens: Von Descartes bis in die Gegenwart

Seit Aurelius Augustinus (354-430), dem bedeutendsten Denker der Spätantike, ist die Rückbindung der Frage nach der Wahrheit an die Frage nach dem Ich, additionally an die Selbsterkenntnis, ein Grundthema der Philosophie; nach Platon, dem Begründer der abendländischen Philosophie, warfare Augustinus der zweite große Denker der Antike von bis heute prägender Kraft.

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5 in diesem Band), ist bei Tests, die nach der Item-Response-Theorie (IRT; vgl. Moosbrugger, 2011b, 7 Kap. 10 in diesem Band) konstruiert worden sind, darüber hinaus eine speziellere, testwertabhängige Genauigkeitsbeurteilung der Testwerte mit Hilfe der »Informationsfunktion« der verwendeten Testitems möglich. 3 Pauschale vs. testabhängige Genauigkeitsbeurteilung Validität Das Gütekriterium der Validität befasst sich mit der inhaltlichen Übereinstimmung zwischen dem vom Test gemessenen Merkmal und dem Merkmal, das man messen will.

7 in diesem Band) handelt es sich hinsichtlich der Testpraxis um das wichtigste Gütekriterium überhaupt. Die Gütekriterien Objektivität und Reliabilität ermöglichen eine hohe Messgenauigkeit, liefern aber nur die günstigen Voraussetzungen für das Erreichen einer hohen Validität, da ein Test, der eine niedrige Reliabilität aufweist, keine hohe Validität haben kann. Liegt eine hohe Validität vor, so erlauben die Ergebnisse eines Tests die Generalisierung des in der Testsituation beobachteten Verhaltens auf das zu messende Verhalten außerhalb der Testsituation.

Die Reliabilität wird dann als Korrelation zwischen den beiden Testergebnissen ermittelt. Bei der Retest-Reliabilität ist zu beachten, dass die ermittelte Korrelation in Abhängigkeit vom Zeitintervall zwischen beiden Testungen variieren kann. Je nach Zeitabstand ist nämlich eine Vielzahl von Einflüssen auf die Messungen denkbar, die sich reliabilitätsverändernd auswirken können, insbesondere Übungs- und Erinnerungseffekte oder ein sich tatsächlich veränderndes Persönlichkeitsmerkmal. Veränderungen der gemessenen Testwerte über die zwei Situationen hinweg können als »Spezifität« mittels der sog.

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