Rohstoffpolitik in Europa: Bedarf, Ziele, Ansätze by Günter Tiess

By Günter Tiess

Bedingt durch das Wirtschaftswachstum bevölkerungsreicher Schwellenländer hat die Nachfrage nach mineralischen Rohstoffen weltweit stark zugenommen. Der steigende Rohstoffbedarf in Verbindung mit einem mangelnden Rohstoffbewusstsein in Europa führt zu paradoxen Situationen. Einer gesamteuropäischen Rohstoffpolitik kommen zur Lösung dieser Probleme wesentliche Aufgaben zu. Insbesondere die Erweiterung und der Ausbau der bestehenden Instrumente wie z.B. Recycling und Substitution werden die eigene Versorgungssicherheit langfristig gewährleisten.

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55 Vgl. Siebert, H. ] (1986): Angebotsentwicklung und Preisbildung natürlicher Ressourcen. Schriftenreihe des Energiewirtschaftlichen Instituts, 30. 56 Gocht (1983) , a. a. , S. 177. 21 Kapitel 1. Einführung in die Thematik x x x x 22 Vorratsmengen, also beispielsweise die Erzgehalte, die Nebenminerale, die Lagerstättentypen, vor allem die räumliche Erstreckung, die Tiefenlage und die Größe von Lagerstätten des mineralischen Rohstoffes, die lagerstättengenetische Koppelung von mineralischen Rohstoffen, wie etwa das gemeinsame Auftreten von Kupfer und Kobalt, Kupfer und Molybdän, Blei und Silber oder Zink und Kadmium (Kuppelprodukte), die verfügbare Gewinnungstechnologie, ihre Leistungsfähigkeit in Bezug auf das Ausbringen der Wertminerale und in Bezug auf die Kombination von Produktionsfaktoren, ihre Kapazitäten sowie ihre Einsatzfähigkeit, die Infrastrukturbedingungen in den Lagerstättenregionen, also die Zugänglichkeit zu den Gewinnungsbetrieben, die gesetzlichen und wirtschaftspolitischen Rahmenbedingungen für die Gewinnung des mineralischen Rohstoffes, die Möglichkeiten der Finanzierung neuer Explorations- und Gewinnungsprojekte.

S. 183. 5 Rohstoffmärkte ringem Bedarf. 66 Abbildung 11: Entwicklung des Stahlbedarfs, (Quelle: Ekdahl, 2008) 25 Zur Kennzeichnung der Rohstoffintensität einer Wirtschaft wird also der Rohstoffverbrauch zur Wirtschaftsleistung in Beziehung gesetzt. Ein brauchbares Beispiel hierfür ist der Kraftfahrzeugbestand eines Staates, der zu den größten Rohstoffverbrauchern in jeder Volkswirtschaft zählt. Der Kraftfahrzeugbestand ist somit ein nützlicher Indikator für den Grad der wirtschaftlichen Entwicklung ebenso wie für den Rohstoffverbrauch.

Wellmer, F. , Kosinowski, M. (2005): Sicherheit der Rohstoffversorgung unter dem Aspekt der nachhaltigen Entwicklung, Berg- und Hüttenmännische Monatshefte, S. 117–121. 76 Siehe oben: Standortgebundenheit, ungleiche Verteilung und Erschöpfbarkeit der Lagerstätten. Vgl. auch: Hartung, M. (2007): Rohstoffe und Bergbau – Positionen und Perspektiven, Bergbau: Zeitschrift für Rohstoffgewinnung, Energie, Umwelt, S. 486–490. 77 Vgl. , Nötstaller, R. (2000): SAUNER – Sustainability And the Use of Non-renewable Resources: Summary final report.

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