Risikomanagement in Verbänden: Module einer risikobewussten by Astrid Heilmair, Prof. Dr. Dieter Witt

By Astrid Heilmair, Prof. Dr. Dieter Witt

Die Bedeutung von Risikomanagement hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Auch Verbände stehen veränderten Rahmenbedingungen und Entwicklungen gegenüber, die eine strukturierte Wahrnehmung und Steuerung von Risiken und Chancen erforderlich machen. Da Verbände bislang noch nicht konsequent die Möglichkeiten des Risikomanagements nutzen, ist gerade in diesen Organisationen ein Umdenken erforderlich, um neuen Herausforderungen gerecht werden zu können.

Astrid Heilmair entwickelt eine theoretische, empirisch fundierte und zugleich praxisorientierte Vorgehensweise, die Verbände bei der Etablierung und operativen Umsetzung eines Risikomanagements unterstützt. Die Autorin zeigt zusätzlich auf, wie mit Hilfe eines verbandsspezifischen Chancen- und Risikocontrollings die strategische Weiterentwicklung des Verbands gestärkt werden kann. Die vorgestellten Modelle unterstützen Verbände bei einer risikobewussten Wahrnehmung ihres Bedarfsdeckungsauftrags (Verbandsmission) unter Berücksichtigung der finanziellen Perspektive und bieten somit wertvolle Handlungsempfehlungen für das Verbandsmanagement.

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2005), S. 113. 151 Eine höhere Genauigkeit wird mit der Berechnung des Erwartungswerts, der sich aus der Multiplikation der Eintrittswahrscheinlichkeit mit der Schadenshöhe ergibt, erzielt. Die Messgenauigkeit hängt im Wesentlichen von den verwendeten Informationen über die Eintrittswahrscheinlichkeit ab. 153 Häufige Verwendung findet hierbei die Schätzung des maximal möglichen Schadens (maximal possible loss), da oftmals keine Wahrscheinlichkeitsverteilung hinsichtlich der Scha- 151 152 153 Vgl.

Vgl. dazu Wildemann, H. (2006), S. 45. Vgl. Adam, D. (1996), S. 113 ff. Vgl. /Steiner, M. (2002), S. 6 und S. /Schauer, R. (2006), S. ; Witt, D. (1978), S. 701 ff. Wolf, K. (2003), S. 49. Vgl. hierzu auch Mensch, G. (1991), S. 64; Braun, H. (1984), S. 41 ff. 22 Theoretische Grundlagen der Arbeit Zusätzlich ist ein Zielpluralismus zu berücksichtigen, der ebenfalls im Risikomanagement beachtet werden muss. So kann sich der wechselseitige Einfluss der Risiken harmonisch, neutral oder konkurrierend erweisen.

31 ff. /Franck, E. (1999), S. 39. Siehe Imboden, C. (1983), S. 41 und Schuy, A. (1989), S. 17 ff. Siehe hierzu auch Haindl, A. (1996), S. 6 und Bechhofer, S. (2001), S. 44. Vgl. unter anderem Kupsch, P. (1973), S. -R. (1991), S. 1 und Brühwiler, B. (1994), S. 4. 58 Zentrale Ziele im Umgang mit Risiken sind die frühzeitige Identifikation von bestandsgefährdenden Entwicklungen sowie die rechtzeitige Wahrnehmung von Chancen. Dies entspricht zunächst den Prämissen des wirkungsbezogenen Risiko-Ansatzes.

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