Psychiatrie der Lebensabschnitte: Ein Kompendium by H. G. Zapotoczky, P. K. Fischhof (auth.), Univ.-Prof. Dr.

By H. G. Zapotoczky, P. K. Fischhof (auth.), Univ.-Prof. Dr. Hans Georg Zapotoczky, Univ.-Prof. Dr. Peter Kurt Fischhof (eds.)

Das nervöse und psychosoziale approach des Menschen ist nicht statisch, sondern unterliegt kontinuierlich den Einflüssen der Entwicklung. Dieser Entwicklungsprozess ist aber kein gleichmäßiges Dahingleiten, sondern jede Lebensphase unterscheidet sich von der vorhergehenden und der nachfolgenden. Je nach Lebensphase und dem erreichten Entwicklungsalter gestalten sich die Lebensäußerungen, die Strategien zur Lebensbewältigung und nicht zuletzt auch die Psychopathologie des Individuums. Im ersten Abschnitt wird die Lebensthematik in den einzelnen Entwicklungsphasen mit ihren Risiken, Chancen und Krisen dargestellt. Im zweiten Abschnitt wird gezeigt, wie sich die Symptome von bestimmten Erkrankungen manifestieren und wie sie sich in den einzelnen Lebensphasen unterscheiden. Die psychiatrischen Krankheitsbilder und Reaktionsweisen sowie ihre entwicklungsspezifischen Ausprägungen werden zusammenfassend hervorgehoben. Im abschließenden Abschnitt werden die psychiatrischen Behandlungsverfahren dargestellt und gezeigt, dass das Entwicklungsalter ganz wesentlich die therapeutischen Vorgangsweisen, sowohl Medikamente als auch Psychotherapie betreffend, prägt.

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J Affect Disord 35: 31-40 Fahy TA, Oscar A, Marks I (1993) History of eating disorders in female patients with obsessive-compulsive disorder. Int J Eat Disord 14: 439-443 Fava M, Alpert JE, Borus JS, Nierenberg AA, Pava IA, Rosenbaum JF (1996) Pattern of personality disorder comorbidity in early-onset versus late-onset major depression. Am J Psychiatry 153: 1308-1312 Ganguli R, Brar JS, Chengappa UR, Deleo M, Yang ZW, Shurin G, Rabin BS (1995) Mitogen-stimulated interleukin-2 production in never-medicated, first-episode schizophrenic patients.

Im Alter von etwa 14 Jahren. Somit ist es für das Verständnis des Sozialverhaltens von Kindern, in dem von uns hier beschriebenen Altersbereich wichtig zu berücksichtigen, daß die Überwindung des physischen Egozentrismus (siehe 3-BergeVersuch weiter oben) nicht gleichzusetzen ist mit dem Erwerb der Fähigkeit, sich psychisch in eine andere Person hineinzuversetzen und über sich selbst und seine eigenen Handlungen zu reflektieren. Die Fähigkeit sich selbst zu verstehen, steht jedoch mit der Entwicklung eines realistischen Selbstkonzepts, auf das wir im folgenden Kapitel eingehen, in engem Zusammenhang.

Der folgende Abschnitt ist Jean Piagets Strukturmodell der geistigen Entwicklung gewidmet. Wir haben seinen Ansatz zur Darstellung der Denkentwicklung ausgewählt, da Piaget in diesem Bereich die wohl grundlegendste Theorie vorgelegt hat. Außerdem sind die Fähigkeitsunterschiede in den verschiedenen Entwicklungsstadien unserer Ansicht nach sehr gut geeignet, schulische Leistungsprobleme verständlich zu machen. Nach der Darstellung von Piagets Strukturmodell werden an hand neuerer empirischer Arbeiten, auch aus dem eigenen Forschungsbereich, die Grenzen dieses Modellansatzes aufgezeigt.

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