Physikalische Therapie: Studie zur betrieblichen und by Deutsches Krankenhausinstitut

By Deutsches Krankenhausinstitut

Die »Physikalische Therapie« ist - nach GROBER - die Wissenschaft von der Anwendung physikalischer Energien für die Behandlung von Krankheitszu­ ständen. LAMPERT hebt außer der krankheitsheilenden die ausgeprägte gesund­ heitsfördernde Wirkung der Physikalischen Therapie hervor. Sowohl GROBER als auch LAMPERT sehen die Physikalische Therapie, die Arzneibehandlung (medi­ kamentöse Therapie), die Chirurgie und die Psychotherapie als gleichberechtigte Teile der ärztlichen Behandlungslehre bzw. als hauptsächliche Heilverfahren. Die von GROBER in die Physikalische Therapie noch einbezogene Röntgentherapie hat sich inzwischen - gemeinsam mit der Röntgendiagnostik - in shape der fach­ ärztlichen Disziplin Radiologie verselbständigt. Eine eindeutige Abgrenzung der Begriffe »Physikalische Therapie« und »Natur­ heilverfahren« ist offenbar schwierig. Nach Auffassung VOGLERS decken sich Ausdrücke wie Naturheilverfahren, Physikalische Therapie, Physiatrie und Phy­ siotherapie zwar weitgehend, aber nicht vollständig, so daß sie nebeneinander gebraucht werden können. Als Titel seines 1964 erschienenen Werkes wählte VOGLER die foreign gebräuchliche Bezeichnung »Physiotherapie«; das anwendungsbezogene Kapitel seines Buches heißt dagegen »Technik und Ver­ fahrensweise der Physikalischen Therapie«. - Für den nachstehenden arbeits­ analytischen Bericht, der nicht die ärztliche Behandlungslehre, sondern die Durchführung von Anwendungen zum Gegenstand hat, wird die Bezeichnung »Physikalische Therapie« verwendet.

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In der Leistungsstelle Eifel beträgt er etwas weniger als 10%, in der Leistungsstelle Venn mehr als 50%. Noch unterschiedlicher sind die Anteile der Behandlungstätigkeiten dieser Personalgruppe ; denn im Krankenhaus Venn belaufen sie sich auf 12%, im Krankenhaus Rhön auf 19,5%, in den Krankenhäusern Taunus und Odenwald auf etwa 61-73%. ysikafischen Therapie (in %)1 Beschäftigte 2 Tab. ) 11,60 (1) - 29,99 (3) 9,22 (1) 8,39 (1)b 0,03 1,02 (1) Rhön ~ tOO I5240,85 100 tOO tOO I2494,46 I2394,55 12962,47 0,58 - 0,04 - - 20,89 32,62(2) - - - 13,89 (1) 0,32 100 15848,47 - - 12,29 (i) - 100 14436,29 - - 10,82 (1) - 100 15762,33 0,09 - 8,59 (1) - 100 15630,12 0,18 - 19,99(~) - 2 1· Aus untersuchungstechnischen Gründen können die Werte für »Ries« hier nicht detailliert ausgewiesen werden.

Die Untersuchung ergab, daß in allen Abteilungen für Physikalische Therapie über den gesamten Arbeitstag hinweg Anwendungen abgegeben wurden. Der Anteil der Behandlungstätigkeiten ist jedoch in den einzelnen Häusern und Zeitstufen unterschiedlich. 00 Uhr beträgt er in den Abteilungen »Eifel«, »Dün«, »Venn« und »Spessart« rd. 20-32%, in den Abteilungen der übrigen Häuser dagegen immerhin rd. 42-67% - in der Spezialklinik Ries sogar 74%. ). Über die Grundtätigkeiten und ihren Anteil am Gesamtaufwand eines Arbeitstages in der Physikalischen Therapie, aufgeschlüsselt auf die einzelnen Krankenhäuser, geben die Tab.

Nicht selten kommt es zur unmittelbar aufeinanderfolgenden Abgabe zweier oder mehrerer Anwendungen an ein und demselben Patienten (Anwendungsverbund). Der Arbeitszeitaufwand bei miteinander verbundenen Anwendungen ergibt sich aus der Addition des Aufwandes der Behandlungstätigkeiten dieser Anwendungen, zuzüglich des Aufwandes der Grundtätigkeiten; für die Grundtätigkeiten ist bei der jeweils ersten Anwendung ebenfalls mit einer Dauer von 1 min, für jede weitere Anwendung mit einer Dauer von 0,5 min zu rechnen.

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