Pathologische Anatomie der Idiotie by F. Schob (auth.)

By F. Schob (auth.)

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Die beigefügten Abb. 21 und 22, die von dem bereits erwähnten ALzHEIMERschen Fall stammen, lassen im Markscheiden- wie im Nisslpräparat die von BIELSCHOWSKY zuerst herausgearbeiteten Schichtungsverhältnisse hervortreten. Den Markfaserstreifen, der die Trennung zwischen Mittelzone und der eigentlichen Rinde bewirkt, habe ich stellenweise außerordentlich gefäßreich gefunden. Im Zellbild zeigt die eigentliche Rinde (r) oft eine Vierschichtung, und zwar von außen nach innen: a) Eine zellarme bzw. zellfreie Zona molecularis; b) eine schmale hauptsächlich kleine Körner enthaltende Zone; Pathologische Anatomie der in Idiotengehirnen vorkommenden Mißbildungen.

Während BIELSCHOWSKY auf die Willkürlichkeit einer derartigen Identifizierung (s. oben) hinweist, hebt ScHAFFER mit Recht hervor, daß die Zweiteilung der Rinde durchaus nicht durchgreifend in allen mikrogyren Rinden angetroffen wird, was doch nach NIEUWENHUISEs Theorie zu erwarten wäre. LöwY sah das Wesentlichste der Mikrogyrie in einer Überproduktion der grauen Substanz, die sich nicht nur in einer starken SchlängeJung der Rinde, sondern auch in den zahlreichen Heterotopien offenbare. ScHAFFER wirft dagegen ein, daß die Rinde bei Mikrogyrie tatsächlich nicht hypertrophisch, sondern defekt sei, ein Punkt, den BIELSCHOWSKY auch gegen RANKEs Annahme der Bildung per excessum angeführt hat.

Iheren Anschauung jetzt einen einheitlichen genetischen Faktor annimmt. Zur Erklärung der Guirlandenbildung greift er in dieser neueren Arbeit doch mehr auf den Status verrucosus simplex zurück. c) Die genetischen Beziehungen zwischen Mikro- und Pachygyrie. Den Gedanken, daß für die Entwicklung der Pachy- (Makro-) wie der Mikrogyrie letzten Endes dieselben Faktoren maßgebend seien, hat zuerst KoTSCHETKOWA ausgesprochen. Sie bringt nämlich beide Windungsanomalien in Verbindung mit dem Vorkommen von Heterotopien.

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