Passivrauchen und Lungenkrebs: Methoden zum by Heinz Letzel

By Heinz Letzel

Die Untersuchung des möglichen Zusammenhanges zwischen Passivrauchen und Lungenkrebs ist ein Beispiel für aktuelle epidemiologische Fragestellungen, bei denen es um die Erforschung der Krankheitsverursachung durch niedrige Risiken geht. Die in diesem Buch vorgelegten Untersuchungen zum Thema Passivrauchen und Lungenkrebs sollen als Vorbedingungen für künftige epidemiologische Studien einen Beitrag zur validen Erfassung der Belastung durch Passivrauchen leisten. Die Studie basiert auf Personenbefragungen. Es wurde eine klassifikatorische und eine quantitative Bestimmungsmethode für die Belastung durch Passivrauchen entwickelt, praktisch erprobt und über die Messung von Kotidin im Urin validiert. Zur konsensfähigen Klärung der Frage der Lungenkrebsverursachung durch Passivrauchen sind weitere epidemiologische Untersuchungen erforderlich. Die hier vorgelegten Untersuchungen zeigen Wege in Richtung auf eine validierte quantitative Erfassung der Exposition durch Passivrauchen.

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War das relative Risiko umso ausgepriigter, je ferner stehende Personen nach der Passivrauch-Exposition der Lungenkrebspatienten befragt wurden. Bei SANDLER et al. deutet die unspezifische Risikoerhlihung von ganz verschiedenen Krebsarten darauf hin, daB krebskranke Patienten Fragen nach der Belastung durch Passivrauchen grundsatzlich anders beantworten als die Personen der Kontro\lgruppe. 3 Epidemiologische Evidenz Zu den bisher vorliegenden Studien wurden zahlreiche kritische Kommentare publiziert: BURGH (1981), GARFINKEL (1982), GRUNDMANN et al.

Die erste der unter Punkt 3 genannten MOglichkeiten sollte wegen der fehlenden Standardisierung nicht 'ernstlich in Erwligung gezogen werden. Ober FragebOgen zum Selbstausfilllen ist keine Entscheidung mOglich, bevor ausreichende Erfahrungen aus Interviews vorliegen. Von daher bietet sich zunachst die dritte MOglichkeit an. Das methodische Hauptproblem besteht in der nur schwer eliminierbaren Subjektivitilt der Angaben. So ist davon auszugehen, dall Personen, die sich durch das Rauchen anderer stark bellistigt fi1hlen, eine bestimmte Expositition aggravieren.

Zum Ziel. die Zahl der Ausprligungen der Gruppierungsvariablen so zu Iimitieren. daB eine ausreichende Zellbesetzung auch bei mittleren Stichprobenumflingen zu erwarten ist und daB die resultierenden Gruppen dennoch als ausreichend homogen im Hinblick auf die Rauchbelastung im Querschnitt betrachtet werden kOnnen. Fur kunftige epidellliologische Studien uber Passivrauchen und Lungenkrebs ist zu berucksichtigen. daB primlir nur die Gruppen A und B in Frage kommen. wei! fUr die Gruppen C und D ein Confounding durch fruheres Aktivrauchen angenommen werden muB.

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