Organisatorische Implementierung von Informationssystemen an by Martin Engstler (auth.)

By Martin Engstler (auth.)

Informationstechnologien durchdringen heute nahezu alle Arbeitsplätze in Banken. Dies ist jedoch kein Garant für eine wirtschaftliche Nutzung dieser Systeme im Tagesgeschäft. Steigende Anforderungen an die Leistungsqualität sowie der zunehmende Effizienzdruck im Bankgeschäft erfordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der eingesetzten Lösungen, um die Wettbewerbsfähigkeit der Banken auch in Zukunft sicherzustellen.
Martin Engstler nimmt zunächst eine umfassende Bestandsaufnahme der eingesetzten Informationssysteme sowie der wesentlichen Herausforderungen vor. Auf der Grundlage einer Diagnose der Anwendungsfelder entwickelt er ein Implementierungsverfahren an Bankarbeitsplätzen. Die Ausgestaltung der Implementierung hält er in einem Leitfaden fest. Die aufgearbeiteten vielfältigen Facetten einer Implementierungsproblematik liefern sowohl für Praktiker als auch für Wissenschaftler wertvolle Impulse, die auch auf andere Anwendungsfelder im Gebiet wissensintensiver Dienstleistungen übertragbar sind.

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H. die Initialisierung, die Systemgestaltung, die Implementierung i. e. S. 132 Wesentliche Herausforderung bei der organisatorischen Implementierung von Informationssystemen ist die integrierte interdisziplinäre Gestaltung und Vernetzung von Teilaufgaben im Implementierungsprozess. Hierzu bedarf es Vorgehensmodelle, die einerseits die Komplexität durch ein Herunterbrechen auf abgrenzbare Phasen reduzieren. Andererseits gilt es phasenübergreifende Wirkungsbeziehungen in den Vorgehensmodellen zu berücksichtigen und die Sukzessivität von Gestaltung und Implementierung im eng gefassten Implementierungsverständnis zu durchbrechen bzw.

42. Aus informationswissenschaftlicher Sicht ist Information damit „Wissen in Aktion“. 60 Vgl. Erichson/Hammann (1989), S. 154, die Information als „Zuwachs an entscheidungsrelevantem Wissen“ definieren. Capurro stellt in Ergänzung dazu in seiner semantischen und pragmatischen Deutung von Information die zwischenmenschliche Dimension heraus, die seiner Ansicht nach in der Informationstheorie ausgeklammert wurde, vgl. Capurro (1987), S. 110. 61 Vgl. Kleinhans (1989), S. 22. Kleinhans bezeichnet das Hintergrundwissen eines Informationsempfängers als Metawissen (z.

39 Vgl. Reiß (1997a), S. 11; Zeyer (1996), S. 7; Clauss (1989), S. ; Müller (1987), S. 42. In der Literatur werden für den Begriff der „Implementierung“ auch die Begriffe „Umsetzung“, „Einführung“ bzw. „Realisation“ verwendet. Einführung 7 Theoretisches Ziel der Arbeit ist die Überführung des Beschreibungsrahmens im Strukturationsansatz in ein Implementierungsverfahren, das die Perspektiven der Organisationsveränderung, der Informationssystementwicklung, des Anwenderverhaltens sowie der zielorientierten Planungs- und Steuerungsprozesse multiperspektivisch40 integriert.

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