Öffentliche Verwaltung in Deutschland: Grundlagen, by Klaus Grimmer

By Klaus Grimmer

Öffentliche Verwaltungen aller Ebenen, insbesondere aber der Kommunalebene, sind in ihren Leistungen und in ihren Verfahren viel besser als ihr Ruf. Schwierigkeiten sind häufig in unklaren Vorgaben oder fehlendem Verständnis der Politik oder des Managements begründet. Dieses Buch bietet eine problemorientierte Einführung in die politisch-gesellschaftliche Funktion öffentlicher Verwaltungen und liefert sowohl einen Einblick in den Stand praktischer und wissenschaftlicher Entwicklungen als auch in die grundsätzliche Diskussion: Wofür sind öffentliche Verwaltungen notwendig? used to be für eine öffentliche Verwaltung brauchen wir, müssen wir uns leisten? Studenten und Verwaltungspraktikern wird damit ein vorzüglicher Überblick zu service provider und Leistung öffentlicher Verwaltungen gegeben. Im Vordergrund steht zunächst eine examine des gegenwärtigen Verwaltungssystems und seiner Leistungen, stehen die verfassungsrechtlichen Grundlagen und relevante politisch-gesellschaftliche Anforderungen, um anschließend die Fragen des "Wofür" und des "Wie" öffentlicher Verwaltungen zu erörtern.

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76 Wahrend eine Bestandsgarantie verneint wird, gilt die Erhaltung eines Kernbestandes (Wesensgehaltes) als gesichert77 , ohne dass dieser Kernbestand bzw. Wesensgehalt im Grundgesetz naher definiert wird. ) Es ist auffallend, dass die Verantwortung der Kommune fUr eine "nachhaltige Entwicklung" im Sozial-, Umwelt- und Wirtschaftsbereich in diesem Zusarnmenhang nur wenig diskutiert wird79 . Die "Universalitat des gemeindlichen Wirkungskreises" bedeutet nicht, dass die Kommunen alles das, was sie verwirklichen wollen, selbst tun.

Insbesondere sind aus der Verfassung kaum konkrete Ableitungen fUr Umfang, GroBe und Organisation von Verwaltungseinrichtungen moglich. Es ist auch nach der Zulassigkeit anderer Gestaltungen und Entwicklungen zu fragen. Die Aufgabenstellungen flir offentliche Verwaltungen hang en immer vom Staatsverstandnis und den etablierten Herrschaftsstrukturen und Herrschaftsinteressen ab - sei es die Blirokratisierung im Zusammenhang mit der Verrechtlichung und administrativen Durchdringung von Raum und Gesellschaft, seien es die Differenzierung und Verselbstandigung von einzelnen Verwaltungseinheiten im Zusammenhang mit der Diversifikation der verschiedenen Politikfelder, sei es die Auflosung liberkommener Strukturen im Zusammenhang mit der Priorisierung okonomischer Kriterien einerseits, einer neuen liberalen Emanzipationsbewegung im okonomischen und sozialen Bereich bei gleichzeitiger Steigerung der Sicherheitsbedlirfnisse andererseits.

GroBe Erwartungen werden in die Steuerungsmoglichkeiten des Marktes und wettbewerblicher Strukturen gesetzt. Ziel ist nicht mehr nur eine Verbesserung der Offentlichen Verwaltung, vielmehr ist angestrebt, eine grundsatzliche Uberwindung biirokratischer Organisationsgrundsatze zu erreichen. Die zukiinftige Verwaltung solI nicht langer eine Biirokratie, sondem ein Dienstleistungsuntemehmen sein. Die "Old Public Administration" solI durch ein "New Public Management" ersetzt werden. Dahinter steht die Hypothese, dass wesentliche Erkenntnisse der privatwirtschaftlichen Managementlehre auch fur den offentlichen Sektor anwendbar sind und dass Konzepte und Instrumente des Managements iiberwiegend universelle Geltung haben.

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