Neuronale Netze und Fuzzy-Logik in der by Christine Wiedemann

By Christine Wiedemann

Die Entwicklung und erfolgreiche Vermarktung neuer Produkte ist für Unternehmen von existentieller Bedeutung, auch wenn hohe finanzielle Risiken dabei in Kauf genommen werden müssen. Bisher ist es jedoch nicht gelungen, eindeutige Erfolgsfaktoren zu identifizieren, was once in statistischen bzw. methodischen Problemen der häufig verwendeten Diskriminanzanalyse begründet sein könnte. Christine Wiedemann verwendet ein neuronales Netz, das auch nichtlineare Beziehungen aufdecken kann, sowie eine unscharfe Formulierung des Erfolgsbegriffes mit Hilfe von Fuzzy-Logik. Eine Monte-Carlo-Simulation soll zeigen, ob dieses für die Neuprodukt-Erfolgsfaktorenforschung neue Instrumentarium Verbesserungen gegenüber dem bisherigen Vorgehen bringen kann. Unter Berücksichtigung der gewonnenen Erkenntnisse wird der deutsche INTERPROD-Datensatz erneut ausgewertet.

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Da diese Prognose auf den zur Berechnung der Diskriminanzanalyse bereits herangezogenen Fälle basiert, ist sie etwas zu hoch ausgewiesen. 135) 13S)Vgl. zu dieser Problematik LEKER (1994), S. 170. 2 Die Studie von BÖCKERlKOTZBAuERIOrr BOCKER, KOTZBAUER und OTT fiihrten zwischen Oktober 1988 und April 1989 eine Untersuchung zum Erfolg von Neuprodukten durch. l36 ) Ausgehend von sachlogischen Überlegungen und auf der Basis von Literaturrecherchen entwickelten sie ein GrundmodelI mit 54 Variablen l37 ), die sie - "nach Augenmaß" - wiederum zu elf hypothetischen Faktoren zusammenfaßten.

RAFFEEISILBERER (1985), S. 390 bzw. BROCKHOFF (1992), KLEINSCHMIDT/GEscHKA/COOPER (1996), S. 1 sowie nIOM (1980), S. 163-167. l, Vgl. die ausfiihrliehe Darstellung zur Messung von Innovationserfolgen von HAUSCHILDT (1991). Vgl. WITrE (1986), S. 237f. sowie die Übersicht über verwendete Erfolgskriterien bei KOTZBAUER (1992), S. 92-96. Vgl. hierzu und im folgenden FESSMANN (1980), S. 81f. Zur Subjektivität bei der Beantwortung vgl. HOFFMANN (1980), S. 74 und S. 91 sowie HAUSCHILDT (1993), S. 329.

28 3 Die Diskriminanzanalyse in der Neuprodukt-Erjolgsfaktorenforschung wendete Klassifikationsregel ist das Bayes-Wahrscheinlichkeitskonzept. 127) Dieser Regel zufolge wird ein Element der Gruppe zugeordnet, fiir die die Wahrscheinlichkeit der Gruppenzugehörigkeit maximal ist, wobei die Wahrscheinlichkeit über das BayesTheorem ermittelt wird. 128) Für die Neuprodukt-Erfolgsfaktorenforschung bedeutet das, daß anhand der Erfolgsfaktor-Ausprägungen eines neuen Produktes vorhergesagt werden kann, ob das Produkt erfolgreich oder nicht erfolgreich sein wird.

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