Kommunikation bei Demenz: Ein Ratgeber für Angehörige und by Julia Haberstroh, Katharina Neumeyer, Pantel Johannes

By Julia Haberstroh, Katharina Neumeyer, Pantel Johannes

Die Begleitung und Pflege von Menschen mit Demenz ist für viele Angehörige und Pflegekräfte aufreibend und schwierig. Dazu tragen vor allem Kommunikationsprobleme mit den Demenzkranken bei. Der Ratgeber zeigt anhand von Praxisbeispielen, wie die Kommunikation aufrecht erhalten und Stärken der Demenzkranken gefördert und genutzt werden können. Die Autoren liefern Tipps und Anregungen, wie es gelingen kann, trotz der Belastungen auch als versorgender Angehöriger gesund zu bleiben.

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Aufmerksamkeit: Ein Empfänger richtet seine Aufmerksamkeit auf den Sender und die gegebene Information 3. Verstehen: Der Empfänger versteht die Information 4. Behalten: Der Empfänger behält die Information Nur wenn der Empfänger die Information mit Aufmerksamkeit bedacht, verstanden und behalten hat, kann er die Kommunikation umdrehen, eine Antwort darbieten und somit selbst zum Sender werden. Die Antwort ist für uns das Zeichen, dass die Kommunikation geglückt ist. 1 1. Darbieten von verbaler oder nonverbaler Information durch den Sender Schritt 1: Darbietung einer Information Der erste Schritt einer Kommunikation ist die Darbietung einer Information durch den Sender.

1 35 4 Einzigartigkeit > Kennt man einen Menschen mit Demenz, kennt man EINEN Menschen mit Demenz. Demenz ist kein einheitliches Krankheitsbild. Abgesehen von den unterschiedlichen Formen der Demenz, unterscheiden sich Verlauf und Symptomatik bei jedem demenzkranken Menschen erheblich. Dies soll nicht bedeuten, dass man die Gemeinsamkeit, die durch die Erkrankung entsteht, übersieht. Es heißt aber, dass man keine allgemeingültigen Aussagen für alle Menschen mit Demenz aufstellen kann. Jeder Mensch – ob mit oder ohne Demenz – ist einzigartig!

Hierunter versteht man die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf mehrere Dinge gleichzeitig zu richten. Gesunde Menschen verteilen in ihrem Alltag ständig ihre Aufmerksamkeit, ohne es zu merken. Beispielsweise reden wir beim spazieren gehen, achten dabei noch auf den Weg, den Straßenverkehr, denken über das Gespräch nach. Völlig selbstverständlich richten wir unsere Aufmerksamkeit auf eine Vielzahl von Dingen gleichzeitig – und ganz beiläufig blenden wir alle Informationen aus, die wir nicht benötigen, etwa die vorbeifahrenden Autos, ein laufendes Radio, das Gespräch anderer vorbeilaufender Personen.

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