Klimatologie und Vegetationsverhaltnisse der Athos-Halbinsel by Werner Rauh (auth.)

By Werner Rauh (auth.)

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Moosen an. In fließenden Bächen untergetaucht wachsen Fontinalis-Arten. Die Verzahnung von Macchie und Wald an dessen Obergrenze kann man sehr klar auf dem Wege von den "Kalten Wassern" (Kryo nero, 650 m) über die Klostersiedlung Kellea Kerasia (700 m) nach der Panagia (1354 m) beobachten. Bei den "Kalten Wassern" durchquert man einen üppigen Tannenwald, dem vereinzelt Kastanien und sehr viel Zitterpappeln beigemischt sind. Von den Quellen führt der Weg zunächst eben hin, wobei an verschiedenen Stellen, so vor allem oberhalb der Siedlung Kapso-Kalivia in einer Höhe von etwa 850 m mehrmals Macchie auftritt.

Der von mir durchquerte Aleppokiefernbestand ließ im Frühjahr folgenden Unterwuchs erkennen: Erica arborea (häufig) E. verticillata A rbutus unedo Quercus ilex Cistus villosus H ypericum perforaturn Phyllirea media Fraxinus ornus Quercus coccijera M yrtus communis Smilax aspera Asphodelus microcarpus A risarum vulgare Anemone hortensis Osyris alba Ruscus aculeatus Der Kiefernwald ist arm an Kryptogamen. Farne beobachtete ich nicht, dagegen zahlreiche Moose und Flechten 1 • Das starke Zurücktreten der Aleppokiefer am Athos-Finger hat in der Literatur zu verschiedenen Vermutungen Anlaß gegeben.

Die treffende Charakteristik, die GRISEBACH 1839 von den Athos- Mönchen gegeben hat, stimmt heute noch genau so wie vor mehr als 100 Jahren. Es gibt wohl in Europa kaum einen Ort, an dem die kulturellen Verhältnisse seit dem Mittelalter so stationär geblieben sind, wie in den Athos-Klöstern. "Unwissenheit, Egoismus und an die Stelle der Religion getretener Formendienst steht als das . h E b· d Abb. 9. Athos, Einsiedeleien beim Kloster ProendllC e rge nlS es vor dromus. Die Schründe in den Steilwänden werden 1500 J ahren begonnenen zur Anlage terrassenförmiger Gärten a usgenutzt.

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