Innerparteiliche Partizipation by Oskar Niedermayer (auth.)

By Oskar Niedermayer (auth.)

Die vorliegende Arbeit entstand aus dem Interesse heraus, Fragestellungen aus der allgemeinen Partizipationsforschung und der Parteienforschung zu verbinden und der hierzulande einige Zeit vernachlässigten examine der in­ nerparteilichen Partizipation neue Impulse zu geben. Daß dies nicht nur in shape einer theoretischen Auseinandersetzung mit dem Thema selbst und der hierzu vorliegenden Literatur, sondern auch mittels einer eigenen empiri­ schen Untersuchung geschehen konnte, ist der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands und insbesondere ihrem Bezirk Pfalz zu danken, die einer schriftlichen Mitgliederbefragung zustimmten und diese tatkräftig unter­ stützten. Die notwendigen finanziellen Ressourcen für dieses Projekt wurden dankenswerterweise von der Gesellschaft der Freunde der Universität Mann­ heim e. V. zur Verfügung gestellt. Dank gebührt zudem Max Kaase, Karlheinz Reif, Hermann Schmitt und anderen Kollegen, die in der Frühphase der Arbeit nützliche Anregungen lieferten, sowie insbesondere meiner Frau Ingeborg für ihre unermüdliche Arbeit am computing device. Das Manuskript wurde im Oktober 1987 abgeschlossen und in der vorliegenden shape im Februar 1988 von den Vereinigten Konventen der Fakultät für Volks­ wirtschaftslehre und Statistik und der Fakultät für Sozialwissenschaften der Universität Mannheim als Habilitationsschrift im Fach Politische Wis­ senschaft angenommen. Oskar Niedermayer I H H A L T Verzeichnis der Tabellen und Schaubilder VIII 1. Einleitung 2. Parteienforschung und innerparteiliche Partizipation thirteen 2. 1 Zur Konzeptualisierung innerparteilicher Partizipation 14 2. 2 Zum normativ-theoretischen Stellenwert innerparteilicher Partizipation 22 2. three Zur empirischen examine innerparteilicher Partizipation 32 three. Ein Modell zur examine individueller innerparteilicher politischer Partizipation sixty three three. 1 Ressourcen sixty seven three. 1. 1 Sozialstruktur sixty seven three. 1.

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Den normativen Orientierungsrahmen des Transmissionsparadigmas bildet ein strikt basisbezogenes, an Legitimationserfordernissen orientiertes Demokratie- und Parteienmodell. Hier begegnen sich: (a) eine bürgerliche, abstrakt-normativ und formal-legitimatorisch argumentierende Denktradition (Parteienstaatsthese; vgl. hierzu insbesondere Leibholz 1966 und 1967), die von einem identitätstheoretischen Legitimationskonzept von Herrschaft im Zeitalter der Massendemokratie und einem parteienstaatlichen Realisierungskonzept dieses Zielmodells ausgeht; (b) eine sozialistische Denktradition mit konflikttheoretischer Orientierung, deren Parteianalyse letztlich auf dem Grundwiderspruch kapitalistischer Produktionsweise und den daraus resultierenden Klassengegensätzen als Bezugspunkt basiert.

Auch die dort zu den einzelnen Paradigmen angegebene Literatur. - 23 - mal an die Macht gelangt, eine an der optimalen Versorgung mit politischen Gütern orientierte Produktpalette zu realisieren, da sonst nach dem Nutzen-Kosten-Kalkül der Wähler ein Machtverlust zugunsten konkurrierender Anbieter zu befürchten ist. In diesem Kontext bilden politische Parteien die Instrumente, mit deren Hilfe rivalisierende politische Unternehmer den Konkurrenzkampf um Wählerstimmen führen. Im Modell der Partei als Stimmenmaximierungsorganisation lassen sich sowohl binnenstrukturelle Anforderungsprofile als auch Parteifunktionen aus dem Effizienzkriterium einer rationalen, monofinal auf den Machterwerb ausgerichteten Mittal-Zweckbeziehung deduzieren.

Wer als 'Mitglied' einer Partei bezeichnet werden kann. Auf den ersten Blick scheint die formale Mitgliedschaft ein sinnvolles Zurechnungskriterium darzustellen, doch schon die Betrachtung von 'Parteien neuen Typs' und erst recht ein Verlassen des bundesrepublikanischen Kontextes macht schnell deutlich, daß dieses Kriterium wenig geeignet istB> und Parteien Organisationen darstellen, "deren Grenzen nach außen und innen nicht klar zu fassen und fließend sind" (Wiesendahl 1984:81). ) Alternative zur Mitgliedschaft die Möglichkeit der Nichtmitgliedschaft offensteht" (Horch 1983:12; vgl.

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