Gedanken und Erinnerungen by Otto von Bismarck

By Otto von Bismarck

Otto von Bismarck: Gedanken und Erinnerungen. Vollständige Ausgabe in einem Band

Edition Holzinger. Taschenbuch

Berliner Ausgabe, 2016, four. Auflage

Vollständiger, durchgesehener Neusatz bearbeitet und eingerichtet von Michael Holzinger

  • Erstdruck: Berlin (Cotta) 1898.

Textgrundlage ist die Ausgabe:

  • Bismarck, Otto Eduard Leopold: Gedanken und Erinnerungen. Vollständige Ausgabe in einem Band, Herausgegeben von Ernst Friedländer, Stuttgart: Deutscher Bücherbund, 1959.

Herausgeber der Reihe: Michael Holzinger

Reihengestaltung: Viktor Harvion

Umschlaggestaltung unter Verwendung des Bildes: Lenbach, Franz von: Otto Fürst Bismarck

Gesetzt aus der Minion seasoned, 10 pt.

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710 Bismarck: Gedanken und Erinnerungen Bismarck-Gedanken, 31 war seine Popularität in den nächsten Tagen nach dem Straßenkampfe. Sie war für einen Polizeipräsidenten als Ergebniß eines Aufruhrs unnatürlich. Auch der General von Prittwitz, der die Truppen um das Schloß befehligt hatte, suchte mich auf und erzählte mir, mit dem Abzuge derselben sei es so zugegangen: Nachdem ihm die Proclamation »An meine lieben Berliner« bekannt geworden, habe er das Gefecht abgebrochen, aber den Schloßplatz, das Zeughaus und die einmündenden Straßen zum Schutze des Schlosses besetzt gehalten.

Und 19. mindestens ein überflüssiger und zweckloser gewesen und alles Blutvergießen ohne Veranlassung und ohne Erfolg; 4) glaube ich die Gesinnung der großen Mehrzahl der Ritterschaft dahin aussprechen zu können, daß in einer Zeit, wo es sich um das sociale und politische Fortbestehen Preußens handelt, wo Deutschland von Spaltungen in mehr als einer Richtung bedroht ist, wir weder Zeit noch Neigung haben, unsre Kräfte an reactionäre Versuche oder an Vertheidigung der unbedeutenden uns bisher verbliebenen gutsherrlichen Rechte zu vergeuden, sondern gern bereit sind, diese auf Würdigere zu übertragen, indem wir dieses als untergeordnete Frage, die Herstellung rechtlicher Ordnung in Deutschland, die Erhaltung der Ehre und Unverletzlichkeit unsres Vaterlandes aber als die für jetzt alleinige Aufgabe eines jeden betrachten, dessen Blick auf unsre politische Lage nicht durch Parteiansichten getrübt ist.

728 Bismarck: Gedanken und Erinnerungen Bismarck-Gedanken, 40 III Die Frage der deutschen Einheit war in den letzten beiden Jahrzehnten unter Friedrich Wilhelm III. nur in Gestalt der burschenschaftlichen Strebungen und deren strafrechtlicher Repression in die äußere Erscheinung getreten. Friedrich Wilhelm's IV. deutsches oder, wie er schrieb, »teutsches« Nationalgefühl war gemüthlich lebhafter wie das seines Vaters, aber durch mittelalterliche Verbrämung und durch Abneigung gegen klare und feste Entschlüsse in der praktischen Bethätigung gehemmt.

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