Forum qualitative Schulforschung 2: Interpretative by Georg Breidenstein (auth.), Georg Breidenstein, Arno Combe,

By Georg Breidenstein (auth.), Georg Breidenstein, Arno Combe, Werner Helsper, Bernhard Stelmaszyk (eds.)

Das "Forum Qualitative Schulforschung" erscheint künftig alle zwei Jahre. An ausgewählten zentralen Themen der Schulforschung werden bilanzierende Überblicke über den Stand der Qualitativen Schulforschung gegeben und Perspektiven diskutiert. Ausgewählte Projekte geben Einblicke in den neuesten Stand der interpretativen Erschließung der Unterrichtswirklichkeit und unterrichtlicher Bildungsprozesse.

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Leitfaden der praktischen Dermatologie: Lokale und systemische Therapie - mit Diagnosehinweisen -

Das Buch bietet eine äußerst knappe und präzise Einführung in die Behandlung von Haut-, Geschlechts- und Venenerkrankungen. Für jede Erkrankung erfolgt zunächst eine kurze Definition sowie Hinweise für die Diagnose. Der Schwerpunkt des Buches liegt bei der Darstellung der verschiedenen lokalen und systemischen therapeutischen Möglichkeiten.

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3 Jarek rekurriert auf die sieben schwarzen Kugeln, die in der Hand der Lehrerin verborgen sind und die 13 sichtbaren Kugeln. Den Zwischenraum zwischen diesen beiden Kugelreihen nennt er "null". Jarek verwendet Begriffe der mathematischen Fachsprache metaphorisch. "minus" hat dabei die Bedeutung von "weg" oder "wegnehmen"; "null" steht für "nichts": Die linken sieben schwarzen Kugeln sind weggenommen worden ("minus") und zählen nicht ("null"). Es bleiben die hochgehaltenen 13 Perlen. Wie geht nun die Klasse mit Jareks Lösungsvorschlag um?

Für eine Optimierung der sozialen Bedingung der Möglichkeit des fachlichen bzw. mathematischen Lernens ist es zudem nötig, dass der sich entwikkelnde Argumentationsprozess nicht "verflacht", sondern die Produktion von argumentativen Bestandteilen mit einschließt, die tiefergehende Einsichten in die Legitimität eines hervorgebrachten Schlusses von gegebenen Aussagen zu der zu begründenden Behauptung betreffen (2. Punkt). Es müssen also relativ elaborierte Argumentationen erzeugt werden. Dies ist sowohl für das Lernen durch tätige als auch durch nicht-tätig-werdende Partizipation von tragender Bedeutung.

Offenkundig orientieren sich Lehrer und Lehrerinnen im komplexen Reformalltag an solchen Prozesserfahrungen, die die Wahrnehmung für die Bedingungen des Gelingens und Scheiterns eines Prozesses schärfen. Die Lehrer und Lehrerinnen orientieren sich - anders formuliert - an Hand von prototypischen Fallbildern, Skripten, Drehbüchern oder: Aktivitätsszenarien, in denen die Charakteristik eines Verlaufs als Beispiel oder Vergleichsfolie vorgestellt werden kann. Das Lernen in der Praxis der Schulentwicklung bzw.

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