Fortschritte auf dem Gebiet der Titanmetallurgie 1950–1955 by Prof. Dr.-Ing. Helmut Winterhager, Dr.-Ing. Roland Kammel,

By Prof. Dr.-Ing. Helmut Winterhager, Dr.-Ing. Roland Kammel, Dipl.-Ing. Wolfgang Barthel (auth.)

In dem kurzen Zeitraum von nur 10 Jahren h~t sich das Titanmetall von einem "seltenen Metall" zu einem "Nutzmetall" entwickelt. Die für die praktische Verwendung besonders wertvollen Eigenschaften: hoher Schmelz­ punkt, hohe Festigkeit, gute Legierbarkeit bei hervorragender chemischer Beständigkeit und niedriger Wichte machen es verständlich, daß auf dem Gebiete der Titanmetallurgie eine besonders extensive Forschungs- und Entwicklungsarbeit geleistet wird. Das lebhafte Interesse für den Werkstoff Titan spiegelt sich im Schrift­ tum wieder, das gerade in den letzten Jahren außerordentlich stark ange­ wachsen ist. Die letzte zusammenfassende Darstellung, in welcher das Schrifttum über Titan vollständig berücksichtigt worden ist, findet sich in GMELINs Handbuch der anorganischen Chemie (1), in dem das Titan-Schrift­ tum bis Dezember 1949 ausgewertet wurde. Die vorliegende Zusammenstellung berücksichtigt die Angaben über die Ti­ tanmetallurgie im internationalen Schrifttum von Januar 1950 bis Dezember 1955. Im Gegensatz zu "GMELINs Handbuch" mußte verständlicherweise eine Beschränkung auf diejenigen Gebiete vorgenommen werden, die sich mit der Metallurgie des Titans befassen. Berichte, die nicht allgemein zugänglich sind, konnten nur soweit berücksichtigt werden, als Referate hierüber vorlagen.

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Untersuchungen über das Schweißen von Titanlegierungen liegen vor von: VOLDRICH (1111) (besonders von Ti-Mn, Ti-Cr und Ti-Al-Legierungen); CHYLE und KUTUCHIEF (1112, 1113) und ROSENBERG (1114) (Widerstandsschweißung von Titan und seinen Legierungen); MEYER und ROSTOKER (1115, 1116) (Ein- flüsse von Legierungselementen auf die Schweißbarkeit von Titanblechen); FAULKNER, GRABLE und VOLDRICH (1117) (Der Einfluß von Eisen, Mangan, Chrom und Molybdän auf die mechanischen und metallurgischen Eigenschaften von Schweißstellen auf Titan und Titanlegierungen); OEHLER (1118, 1119, 1120) (Schweißen von Titanlegierungen); DUERO (1121, 1122) (Eigenschaften und Mikrostruktur lichtbogengeschweißter Titan-Aluminium-Legierungen und über verschiedene Eigenschaften des geschweißten Titans); ROSENBERG, HUTCHINSON und WEISS (1123) (Über Wärmebehandlungen durch Schweißen sprödgewordener Titan-Mangan-Legierungen zur Wiederherstellung ihrer Verformbarkeit); FAULKNER, MARTIN und VOLDRICH (1124, 1125) und FAULKNER, GRABLE und VOLDRICH (1126) (Die Schweißbarkeit verschiedener Titanlegierungen); MEYER (1127) (Schweißen von Titan-Mangan-Legierungsblechen); HUTCHINSON, KAUFMANN und DURSTEIN (1128) (Physikalische Eigenschaften einer schweißbaren Titan-Legierung - Alpha-Typ mit 5 %Al und 2,5 %Sn); anonym in Smith Corp.

1020) wird das Walzen von Titanblechen behandelt. Das Schleifen von Titan Das Problem des Schleifens von Titan und seinen Legierungen wird diskutiert und entsprechende Vorschläge werden gemacht bezüglich der Auswahl Seite 47 Forschungsberichte des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums Nordrhein-Westfalen von geeigneten Schleifscheiben, ihren Geschwindigkeiten und der notwendigen Kühlmittel von BRADFORD (1021), KRABACHER (1022) ferner von RIDEOUT (1023) (Grundsätzliches zum Schleifen); DREYER (1024) (Schleifen mit Schleifbändern); TARASOV (1025) (Über das Schleifen von Titan); UPPER (1026) (Über die Schwierigkeite~ beim Schleifen und die Verwendung von Kühlmitteln); anonym in J.

Eine Anlage zum Pressen von Titanpulver bis zur theoretischen Dichte erwähnt HARWOOD (893). SACHSE (894) berichtet über die zukünftigen Entwicklungen in der Titanpulvermetallurgie. DODDS und DAVIES (895) beschreiben zwei Methoden zur Herstellung von Titanformkörpern auf pulvermetallurgischem Wege und zwar: 1. das Warmpressen von Teilen mit einem Gewicht von 125 Ib. und 2. Pressen von Rohlingen oder halbfertigen Proben mit einer Serie von Weiterverarbeitungsvorgängen. DODDS (896, 897) befaßt sich in einer weiteren Arbeit mit einer Yethode zur Herstellung von Teilen direkt aus Titanpulver und diskutiert die Eigenschaften dieses Materials.

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