Fieber: Wesen, Ursachen, Differentialdiagnose und Therapie by Ernst Lauda

By Ernst Lauda

Dieser Buchtitel ist Teil des Digitalisierungsprojekts Springer publication data mit Publikationen, die seit den Anfängen des Verlags von 1842 erschienen sind. Der Verlag stellt mit diesem Archiv Quellen für die historische wie auch die disziplingeschichtliche Forschung zur Verfügung, die jeweils im historischen Kontext betrachtet werden müssen. Dieser Titel erschien in der Zeit vor 1945 und wird daher in seiner zeittypischen politisch-ideologischen Ausrichtung vom Verlag nicht beworben.

Show description

Read Online or Download Fieber: Wesen, Ursachen, Differentialdiagnose und Therapie PDF

Similar german_9 books

Leitfaden der praktischen Dermatologie: Lokale und systemische Therapie - mit Diagnosehinweisen -

Das Buch bietet eine äußerst knappe und präzise Einführung in die Behandlung von Haut-, Geschlechts- und Venenerkrankungen. Für jede Erkrankung erfolgt zunächst eine kurze Definition sowie Hinweise für die Diagnose. Der Schwerpunkt des Buches liegt bei der Darstellung der verschiedenen lokalen und systemischen therapeutischen Möglichkeiten.

Additional resources for Fieber: Wesen, Ursachen, Differentialdiagnose und Therapie

Sample text

St ein und dauert zirka eine Woche (5-10 Tage); nach lytischem Abfall folgt ein fieberfreies Intervall von 4 bis 5 Tagen, dem neuerdings eine Fieberwelle geringerer Rohe mit unregelmafiigen Remi,ssionen folgt. Die zweite Fieberwelle kann allerdings auch vollstandig fehlen. Ein typisches rekurrierendes Fieber mit langdauernden Fieberperioden und langeren Intermissionen zeigt die Febris melitensis, die verwandte Bangsche Krankheit und das Lymphogranulom. Das Lymphogranulom folgt dem Fiebertypus des Maltafiebers so weitgehend, ,Jail man bei ihm auch von einem Melitensistypus des Fiebers spricht.

Schon diese erste Rekrudeszenz des Fiebers, insbesondere aber eine etwaige zweite, die sich nach Abklingen der ersten und einem kurzen fieberfreien Intervall oft wieder nach dem ersten Ausgang eingestellt hat, macht es sehr wahrscheinlich, dafi eine der physikalischen Untersuchung nicht zugangliche, entztindliche Lungen-Pleura-Erkrankung vorliegt. Hierher gehort z. B. schtiben, die sich regelmalHg an den jeweils ersten Ausgang angeschlossen hatten, rontgenologiHch ein dem Herzen angelagerter mediastinaler schmaler Ergufi nachgewiesen werden konnte.

Mit Hilfe einer genauen Anamnese, einer exakten physikalischen Krankenuntersuchung, oft allerding,s erst mit Hilfe des Laboratorillms werden die FaIle richUg gedeutet werden. W ohl wird man dort und da einem Fall begegnen, der zwar einer dieser Gruppen zugehort, man wird die Sachiage aber vorerst doch nicht erkennen, weil das Hypernephrom z. B. noch keineriei andere Erscheinungen auslost und sich durch seine geringe GroJle dem Nachweis noch entzieht oder weil sich ein tuberkulOser Herd durch seine ver· steckte Lage der Entdeckllng veIlschlieEt.

Download PDF sample

Rated 4.27 of 5 – based on 19 votes