Erze und Metalle — ihre Kulturgeschichte im Experiment by Hasso Moesta

By Hasso Moesta

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Bei den beschriebenen Öfen und der behaupteten starken Anfachung ist diese Eigenschaft aber nur schwer zu erreichen. Die in manchen Lagerstätten (z. T. auch in Timna) vorkommenden Gemische von oxidischen mit Resten sulfidischer Erze ermöglichen einen weiteren chemischen Mechanismus, der die Ausbeute verbessert, die sog. "Röstreaktion". Das Röstreaktionsverfahren setzt im wesentlichen ein Gemisch von Kupfersulfid mit Kupferoxid um, wobei der im Oxid vorhandene Sauerstoff den Schwefel des Sulfids verbrennt und das elementare Metall übrigbleibt.

Die älteste Verarbeitungsmöglichkeit war sicher das Kaltschmieden. Dabei wurden Schlackenreste aus dem Metall herausgedrückt und eine recht hohe Härte des Werkstückes erreicht. Man hat lange an ein besonderes Geheimnis der ägyptischen Kupfer-Manufaktur geglaubt, mit dem die hohe Härte alter KupferWerkzeuge zu erklären sei. Heute neigt man eher zu der Meinung, daß diese Härte nur die Folge einer gründlichen Kaltverformung ist, sofern nicht eine Arsen-Legierung vorliegt, was früher häufig übersehen wurde.

Auch die westlichen Verzweigungen sind in der Bronzezeit abgebaut worden, ebenso wie einige südliche Nebengänge. Der moderne Bergbau hat beim Versuch, den Hauptgang anzufahren, immer und immer wieder den "Alten Mann", das heißt die mit Versatz gefüllten Baue der Bronzezeit, angeschnitten. Wir verdanken den modernen Abbauversuchen ein recht genaues Bild der alten Gruben. ) Gestein abgebaut worden sind. Teufen von 160 Metern wurden erreicht. Man beherrschte auch die Kunst, Versetzungen zu folgen und brüchige Strecken durch Stempel abzustützen.

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