Einführung in die Spieltheorie by Professor Dr. Manfred J. Holler, Professor Dr. Gerhard

By Professor Dr. Manfred J. Holler, Professor Dr. Gerhard Illing (auth.)

Die vorliegende Einf?hrung gibt einen umfassenden ?berblick ?ber den neuesten Stand der Spieltheorie. Die Darstellung legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung der grundlegenden Ideen und der intuitiven Konzepte. Das Buch setzt nur solche mathematischen Grundkenntnisse voraus, wie sie von Studenten im Hauptstudium wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung erwartet werden. Anhand von zahlreichen Beispielen wird illustriert, wie sich spieltheoretische Konzepte auf ?konomische Fragestellungen anwenden lassen, und es wird gezeigt, wie spieltheoretische Konzepte neue Einsichten f?r das Verst?ndnis der Grundlagen ?konomischer Theorie liefern k?nnen. In der Neuauflage wurden die Kapitel "Evolutorische Spiele" und "L?sungskonzepte f?r Koalitionsspiele" ausgebaut. 

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Einführung in die Spieltheorie

Die vorliegende Einf? hrung gibt einen umfassenden ? berblick ? ber den neuesten Stand der Spieltheorie. Die Darstellung legt den Schwerpunkt auf die Vermittlung der grundlegenden Ideen und der intuitiven Konzepte. Das Buch setzt nur solche mathematischen Grundkenntnisse voraus, wie sie von Studenten im Hauptstudium wirtschaftswissenschaftlicher Ausbildung erwartet werden.

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3. Wie sollte ein effizienter Kontrakt gestaltet sein, der den Gewinn maximiert, wenn die Anteilseigner die Handlungen des Managements nicht direkt beobachten konnen ? Welchen Mechanismus bzw. welche Institutionen die einzelnen Spieler als optimal ansehen, wird naturgemaf davon beeinfluBt, wie stark sie dabei ihre eigenen Inter- Eirfuhrung 29 essen durchsetzen konnen. So ware jeder damit einverstanden, den VerhandlungsprozeB wie in dem im vorhergehenden Abschnitt beschriebenen Ultimatum-Spiel ablaufen zu lassen, wenn er sieher sein kann, seiber das Vorschlagsrecht zu besitzen.

Dann namIich kann durch entsprechendes kooperatives Verhalten Reputation aufgebaut werden. Nehmen wir an, die konkreten Auszahlungen eines Spielers i sind dem Spieler j nicht bekannt; mit einer gewissen Wahrscheinlichkeit bringe Kooperation dem Spieler i immer Vorteile. Allein i selbst weiB, ob dies tatsachlich zutrifft. Doch selbst wenn es nicht wahr ist, macht es fllr i zumindest filr einen gewissen Zeitraum trotzdem Sinn, sich so zu verhalten, als sei Kooperation fur ibn immer vorteilhaft. Durch diese Tauschung kann er sich namlich langfristige Vorteile aus der Kooperation sichem, weil auch sein Mitspieler zumindest fur eine gewisse Zeit kooperieren wird.

Hervorragende Einfiihrungen in die mathematischen Methoden der Spieltheorie liefern die Lehrbucher von MYERSON (1991) und FUDENBERG UND TIROLE (1991). Einen umfassenden Uberblick bietet das Handbook ofGame Theory, herausgegeben von AUMANN UND HART (vol. I, 1992, und vol. 2, 1994). Eine gute Diskussion uber die Grundlagen der Spieltheorie bieten AUMANN (1985), BINMORE UND DASGUPTA (1986) und BINMORE (1990). TIROLE (1988) gibt eine umfassende Einfiihrung in die Anwendung spieltheoretischer Konzepte in der Industrieokonomie, Ein eindrucksvolles Beispiel dafiir, wie die Spieltheorie den modemen mikrookonomischen Lehrstoff verandert hat, liefert KREPS (1990).

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