Einfuhrung in die Medizinische Molekularbiologie: Grundlagen by Prof. med. habil. Matthias W. Hentze, Prof. med. Andreas E.

By Prof. med. habil. Matthias W. Hentze, Prof. med. Andreas E. Kulozik Ph.D., Professor. Dr. med. Claus R. Bartram (auth.)

Dieses Buch stellt das erste deutschsprachige Werk dar, in dem die neuen, grundlegenden Entwicklungen auf dem Gebiet der Molekularbiologie und Molekulargenetik vor dem Hintergrund ihrer Bedeutung für die klinische und wissenschaftliche Humanmedizin beschrieben und diskutiert werden. Die Darstellungsweise setzt dabei keine spezifischen Vorkenntnisse voraus, so daß der textual content sowohl für Ärzte in der klinischen Patientenbetreuung als auch für Studenten der Medizin und der Biologie verständlich ist. So werden zunächst die theoretischen und methodologischen Grundlagen der Medizinischen Molekularbiologie ausführlich und durch viele Schemata unterstützt beschrieben; darauf aufbauend wird exemplarisch dargestellt, inwieweit die Medizinische Molekularbiologie bereits Eingang in die klinische Praxis gefunden hat. Schließlich werden in einem Ausblick zukünftige Zielsetzungen und mögliche Entwicklungen diskutiert. Ein ausführliches Glossar molekularmedizinischer Termini unterstützt den weitgehend allgemeinverständlichen Charakter dieser Einführung. Ziel dieses Werkes ist es, eine knappe, eingängliche Einführung in eine neue klinische und wissenschaftliche Arbeitsrichtung zu geben.

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Von besonderer Bedeutung ist mer das Dinukleotid GpU, das immer das 5'Ende eines Introns bildet. Am 3'-Ende des Introns, dem SpleifJ-Akzeptor, findet sich immer ein ApG-Dinukleotid. Man spricht deshalb auch von der GUjAG Regel. Ein 3. Konsensus-Motiv findet sich ca. 20-60 Nukleotide vom 3'-Ende des Introns entfernt: der sogenannte Verzweigungspunkt. Diese typischen notwendigen Merkmale von Introns diirfen aber nicht als hinreichende Kriterien fiir das SpleiBen aufgefaBt werden; so sind nur wenige GpU- oder ApG-Dinukleotide SpleiB-Donoren bzw.

12). Die ribosomalen Untereinheiten entstehen dann im Nukleolus durch Verbindung der rRNA mit den ribosomalen Proteinen. ei werden die 5,8 S- und die 28 S-rRNA sowie die von einer eigenen Gengruppe transkribierte 5 S-rRNA in die groBe Untereinheit und die 18 S-rRNA in die kleine Untereinheit des Ribosoms eingebaut. Die Transkription eines gemeinsamen Vorliiufermolekiils und des sen Spaltung in die verschiedenen rRNA-Molekiile garantiert deren Synthese in den benotigten iiquimolaren Mengen. Fiir den Morphologen ist die Rolle der Nukleoli bei der Synthese der Ribosomen von einiger diagnostischer Bedeutung, da die GroBe dieser Strukturen recht gut mit der Stoffwechselaktivitiit einer Zelle korreliert.

5 Transkriptionselongation und -terminierung Die bisherigen AusfUhrungen konzentrierten sich auf die Frage, welche Faktoren die Einleitung der Transkription bestimmen. AuBer der Regulation der Transkriptionsinitiation kann die mRNA-Synthese auch noch wiihrend der Elongation und Terminierung Steuerungseinfliissen unterliegen. Die Geschwindigkeit der RNA-Polymerase von Escherichia coli bei der Elongation betriigt unter physiologischen Bedingungen etwa 40 Nukleotide pro Sekunde. Diese Durchschnittsgeschwindigkeit kann in Siiugetierzellen erheblich variieren und bote deshalb auch bei der Transkriptionselongation Ansatzpunkte zur Genregulation.

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