Einführung in die makroökonomische Theorie by Hans-Peter Nissen

By Hans-Peter Nissen

Dieses Lehrbuch führt in die Grundlagen der makroökonomischen Theorie ein. Es behandelt zum einen das keynesianische Theoriegebäude, das den Hintergrund für nachfrageorientierte Wirtschaftspolitiken abbildet und zum anderen die neo-klassische Theorie, aus der angebotsorientierte Politiken abgeleitet werden. Zum Abschluß des Buches werden diese beiden fundamentalen Theoriesäulen zu einer Synthese miteinander verbunden. Sie gestattet es, das aggregierte Güterangebot einer Volkswirtschaft - die Verwendung des Volkseinkommens - gegenüberzustellen. Der makroökonomische Güter-, Geld- und Arbeitsmarkt werden modelltheoretisch analysiert und an wirtschaftspolitischen Problemen der Fiskal-, Geld- und Arbeitsmarktpolitik illustriert. Didaktisch aufeinander aufbauende, schrittweise komplexer werdende Modelle, durchgängige Zahlenbeispiele und anschauliche Illustrationen sichern den Lernerfolg ab und ermöglichen schließlich eigenständiges Analysieren makroökonomischer Zusammenhänge. Eine wichtige Ergänzung bildet das Lehrbuch des Autors zur volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung (Makroökonomie I).

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P. 3. 20ieser spielt in der Wachstumstheorie eine entscheidende RoUe. 5. 42 3 Nettoinvestition in einer geschlossenen Volkswirtschaft mit der Hohe des Volkseinkommens nicht iindert. Am Beispiel einer linearen Investitionsfunktion wollen wir den Zusammenhang grafisch illustrieren. Scbaubild I113/1: Die Ableitung der autonomen Investitionen: I = la Autonomer 1= I"'- bi Zinssatz 1= 200 -lOOOi (exo~en+ i=ia=O,lO I = I'" - bia = I" gegeben) ila I I I 450 + . // -. •.................. •.... -_ _ _ _ _ _• y Die Frage nach den Ursachen der Bestimmungsfaktoren der geplanten Investitionsgiiternacbfrage stellen wir zuniichst noch zuriick und konzentrieren uns an dieser Stelle auf die Analyse der Auswirkungen der Investitionen.

A) Das Gleichgewichtseinkommen ist durch die marginale Konsumquote und den einkommensunabhangigen Konsum ca bestimmt. Nur bei y* wird das gesamte geplante Einkommen konsumiert. Es ist y* = C*. b) Sollte die Giiterproduktion und das daraus resultierende Einkommen in einer Periode beispielsweise lediglich YI betragen (Y • Y), mit der Folge, daB der U-Sektor kurzfristig einen ungewollten Lagerabbau I hinnehmen und in zukiinftigen Perioden die Produktion und damit das Einkommen ausdehnen wird, bis yd = Cd wiederhergestellt ist.

Y*=_1 l-c (ca +1') ..... dy*=_I_ dI bzw. l-c ..... ~Y*=~ l-c Der Ausdruck _1_ heiBt Investitionsmultiplikator. Er gibt an, urn welches Vielfal-c che sich das Gleichgewichtseinkommen audert, wenn die Investitionen urn eine Einheit zunehmen. Da fur c gilt: 0< c < 1, ist _1_ >1. Das heiBt, die Einkommensl-c steigerung, die aus M resultiert, ist ein Vielfaches von M. In unserem Zahlenbeispiel betdigt der Investitionsmultiplikator _1_ = 5 (vg!. Schaubild 11/3/5). 1-0,8 Die Ausgangslage ist in (A) durch die Nachfragekurve yd l gekennzeichnet.

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