Derivatepublizität von Kreditinstituten im Kontext by Volker Fitzner

By Volker Fitzner

Aus dem Eigenschafts- und Funktionsprofil derivativer Finanzinstrumente können sowohl auf einzelwirtschaftlicher Ebene als auch auf der Ebene der Finanzmärkte und des Finanzsystems ambivalente Stabilitätswirkungen resultieren. Volker Fitzner erläutert die handelsrechtlich erforderliche Berichterstattung von Kreditinstituten über by-product Finanzinstrumente. Der Autor erarbeitet die Rolle der externen Rechnungslegung in bezug auf die Risikobegrenzung und gelangt unter Einbeziehung bankinterner und bankaufsichtsrechtlicher Aspekte zur Festlegung von Ausgestaltungsmerkmalen einer stabilitätsorientierten, overseas vergleichbaren Derivatepublizität.

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1: Risikospektrum derivativer Finanzinstrumente (eigene Darstellung) Traditionelle preisbezogene Risiken Spezielle preisbezogene Risiken Marktliquiditätsrisiko Fristigkeitsrisiko Finanzierungsrisiko 15 Im Zentrum der als ,,(Eigenkapital-)Veriustrisiken"109 zu bezeichnenden bankbetrieblichen Erfolgsrisiken llo stehen auch im Zusammenhang mit Derivaten die Adressenausfallrisiken und die Preisrisiken. Das Adressenausfallrisiko im Sinne des Gläubigerrisikos beinhaltet die Gefahr des teilweisen oder vollständigen Forderungsverlustes im Falle der Insolvenz des Geschäftspartners 111, bezieht sich jedoch im Gegensatz zum klassischen Kreditgeschäft nicht auf das Nominalvolumen, sondern auf die Eindeckungs- beziehungsweise Wiederbeschaffungskosten ftir das Ersatzgeschäft zur Schließung der entstandenen offenen Position ll2 .

1599-1602. Die Ergebnisse der event studies lassen nach Fama den Schluß zu, daß die Preisanpassung an unternehmensspezifische Informationen in der Regel effizient erfolgt, wobei sich die herangezogenen Studien vor allem auf Ereignisse wie Investitionsentscheidungen, Veränderung der Dividendenzahlungen, Veränderungen in der Kapitalstruktur sowie Untemehmensübemahmen bezogen. Vgl. Fama: Efficient Capital Markets 11, 1991, S. 1607. Anhand der Mehrzahl der bisherigen Ereignisstudien konnte die Hypothese der halbstrengen Effizienz nicht verworfen werden 173 24 Diese originär für den Kursbildungsprozeß auf Wertpapiermärkten angestellten Überlegungen lassen sich auf das Finanzmarktsegment Derivativmärkte insofern weitgehend problemlos übertragen als die dort gehandelten Zahlungsströme letztlich von den traditionellen Finanzinstrumenten abgeleitet sind und die Preisrisikokomponente für das Risikopotential derivativer Finanzinstrumente eine zentrale Rolle einnimmeso.

S. 223, der jedoch im Ergebnis zu einer "ambivalenten Einschätzung" der Stabilitätsimplikationen derivativer Finanzinstrumente gelangt. Vgl. Fabritius: Derivative Markets, 1994, S. 9. Die BIS verweist exemplarisch auf den Zusammenbruch der Penn Central Railroad, einem der größten Emittenten von commercial papers im Jahr 1970, der zu einer erheblichen Vertrauenskrise im US commercial paper Markt geftihrt hat und den übrigen Emittenten von commercial papers eine Verlängerung ihrer auslaufenden Papiere stark erschwerte.

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