Betriebliche Gesundheitspolitik: Der Weg zur gesunden by Professor Dr. Bernhard Badura, Thomas Hehlmann (auth.)

By Professor Dr. Bernhard Badura, Thomas Hehlmann (auth.)

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B. h. zur Anpassung an gemeinsame Werte und Normen, zur kollektiven Verfolgung als richtig erkannter Ziele sowie zur vertrauensvollen und konfliktarmen Zusammenarbeit. ). Arbeitsprozesse vollziehen bzw. B. Angste, Hilflosigkeit, Wut, Stolz) in angemessener Weise umgehen. Dies alles im Rahmen der spezifischen Normen, Regeln, Standards einer Organisation, ihres jeweils spezifischen sozialen Systems. Vertrauen unter den Teammitgliedem, gegenseitige Hilfe im Netzwerk sozialer Beziehungen, Transparenz und Berechenbarkeit von Flihrungsentscheidungen bilden essentielle Bedingungen fur beides: hohe Arbeitsleistung und gute Gesundheit der Betroffenen.

Diese Obersicht unterstreicht den hohen Nutzen der bei den Krankenkassen vorhandenen Daten der Routinestatistik fur die betriebliche Gesundheitsberichtserstattung, insbesondere fur die Eingrenzung von Risiko- und Zielpopulation Betrieblichen Gesundheitsmanagements. Arbeiter haben erwartungsgemaB (Schichtgradient) eine deutIich hohere Morbiditat als Angestellte. Auffallig ist zum zweiten die deutlich hohere Vulnerabilitat der Erwerbslosen insbesondere fur Herz-Kreislauferkrankungen, psychische Erkrankungen sowle fur Neubildungen.

Tabelle 2 Erkrankungsarten mehrerer groBer deutscher Unternehmen (zusammen ca. 000 Beschaftigte) sortiert nach AU-Fallen pro 100 Beschaftigtc (modifiziert nach Bodeker 1999) Erkrankungsart AU-Hille je 100 Beschaftigte AU-Tage je 100 Beschaftigte AU-Tage pro Fall Infektionen der Atemwege 354 Riickenerkrankungen 38,2 17,0 408 9,3 24,0 Akute Darmerkrankungen Gelenkerkrankungen (entziindliche) 9,6 5,0 63 116 6,6 23,2 Magen- Darmerkrankungen 37 3,5 49 Gelenkerkrankungen (arthrotische) 13,2 31,7 Psychische StOrungen 2,5 1,3 87 32 34,8 BIuthochdruck 0,9 0,7 48 53,3 15 21,4 Hauterkrankungen durch Kontaktstoffe 0,4 6 19 \5,0 Herzkrankheiten Chronische Lungenerkrankungen Krebs 0,3 III 24,6 63,4 Aus dem Blickwinkel des Gesamtaufkommens aller AU-Tage ergibt sich fur die Tabelle 2 eine veranderte Reihenfolge der Erkrankungsarten.

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