Antike Metallurgie und Münzprägung: Ein Beitrag zur by Hasso Moesta, Peter Robert Franke (auth.)

By Hasso Moesta, Peter Robert Franke (auth.)

Show description

Read Online or Download Antike Metallurgie und Münzprägung: Ein Beitrag zur Technikgeschichte PDF

Similar german_9 books

Leitfaden der praktischen Dermatologie: Lokale und systemische Therapie - mit Diagnosehinweisen -

Das Buch bietet eine äußerst knappe und präzise Einführung in die Behandlung von Haut-, Geschlechts- und Venenerkrankungen. Für jede Erkrankung erfolgt zunächst eine kurze Definition sowie Hinweise für die Diagnose. Der Schwerpunkt des Buches liegt bei der Darstellung der verschiedenen lokalen und systemischen therapeutischen Möglichkeiten.

Additional resources for Antike Metallurgie und Münzprägung: Ein Beitrag zur Technikgeschichte

Sample text

8 Erinnern wir uns, daß etwa 93 Prozent Goldgehalt gerade die obere Nachweisgrenze bei der Strichprobe auf dem Stein sind, wäre also solches Gold nach antiken Begriffen «reines Gold», eben so, wie Dareios es nochmals reinigen ließ, gewesen. Dies Ergebnis ist nicht weiter überraschend, ist doch genau nach diesem Verfahren bis in die Neuzeit hinein Gold «zementiert» worden. Die für die Beurteilung des Rezeptes des Agatharchides wichtigen Befunde ergaben sich erst, als Notton die anderen Ingredienzien - Blei, Zinn und Kleie - bei neuen Versuchen zusetzte.

Die punktierten Gebiete enthielten Kupellen für die Entfernung unedler Metalle, die Zementation erfolgte in kleinen Öfen, Furnace Area A (W280, 5345) und Furnace Area B (W275, 5325). rfSJ-- TI ! , , : . PACTOLUS NORTH archaische Löwen am Altar und einer Begrenzung nach oben durch lydische Scherben aus dem Übergang vom 7. zum 6. Jahrhundert. 11 Die obige Abbildung gibt den Grundriß dieser Tempelanlage: Südwestlich des Altars erkennt man einen mit «Furnace Area A» bezeichneten Bereich, der nordwestlich des Altars ein Gegenstück, «Furnace Area B» besitzt.

Die Differenz der beiden Wägungen liefert das Volumen der Münze. Teilt man nun das Ergebnis der ersten Wägung durch diese Differenz, erhält man die gesuchte Dichte. Da die Dichten von Silber und Kupfer mit 10,52 und 8,92 Gramm pro Kubikzentimeter wesentlich geringer sind als die von Gold, kann man aus der gemessenen Dichte der Münze auf deren Zusammensetzung schließen. Besteht der Prüfling nur aus zwei Metallen, also etwa Gold und Silber, kann man so recht verläßliche Daten der Zusammensetzung erhalten.

Download PDF sample

Rated 4.40 of 5 – based on 46 votes